Lofthouse

 
 
 
 

Ulf Meyer bezeichnete dieses Gebäude als Urbanes Pass-Stück. Auf Grundstücken in Berlin, die bisher als unbebaubar oder nicht bebauungwürdig galten, werden unter dem Druck der Wohnungsnot nun doch Gebäude errichtet. Die speziellen Bedingungen des jeweiligen Grundstück fordern die Architekten heraus. Sie können hier nicht mehr auf gängige Bautypologien zurückgreifen. Sie müssen Speziallösungen entwickeln, was diese Art von Projekten interessant macht.

Das Grundstück wird von einer Straßenbahnschleife, einer Hauptverkehrsstraße, der Ruine des SEZ und einem Lagerhaus eingezwängt. Dies ist keine wirtliche Umgebung.

29 Loftwohnungen werden durch einen umlaufenden Laubengang und Balkon erschlossen.

Jede Loftwohnung hat einen Hauptraum mit zweiseitiger Orientierung. Die Nebenfunktionen – Küche, Bad, Schlafen und Abstellraum – sind seitlich diesem Hauptraum angegliedert.

Der Balkon gibt jeder Wohnung einen Bezug zum Park.